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JAN
2012
06
Fr
Knust Jahreseinläuten
Moritz Krämer Duo + Spring Leads You Home Tonight + Dorit Jakobs + Estuar
Einlass: 20.00 Uhr

MORITZ KRÄMER
Da steht ein knapp 30-jähriger junger Mann, der den Kopf ein wenig schief hält, der von den Tücken der eigenen Beerdigung singt, von einem Typen, der sich hinter den Gitterstäben seines Balkons beim Beobachten der Nachbarn plötzlich wieder in seinem Kinderbettchen wähnt, vom Schwangersein und vom letzten Thunfisch. Es ist nicht Moritz Krämer selbst, der da jammert und liebt, es sind seine Figuren, die er ohne Wertung akribisch beschreibt. „Ich und Du“, der Prolog seines Debütalbums, gibt seine Position für die folgenden Lieder vor: der Notizenanfertigende Beobachter auf der Rückbank, der den Hörer mit lichtflackernden Vertigo-Fahrten direkt in sein Album zieht.
Moritz Krämer hat in den letzten Jahren an verschiedenen Theatern als Komponist, Liedtexter und musikalischer Leiter gearbeitet (u.a. Berliner Volksbühne, Hebbel am Ufer Berlin, Maxim Gorki Theater, Thalia Theater Halle, Stadttheater Heidelberg). 2009 machte man ihn mit „Night of the Nerds“ an der Leipziger Skala des Centraltheaters schließlich zum Titelhelden eines szenischen Liederabends. Anderthalb Stunden Moritz-Krämer-Songs. Kein Stadttheater-Liederabend, bei dem sich Schauspieler als Bob Dylan oder John Lennon verkleiden und Geschichte kopieren, sondern Krämer mit seinem Zeug, das er auch bei Konzerten fernab von staatlich subventionierten Häusern spielt.
„Wir können nix dafür“ ist sein Debütalbum. Es ist keine Theatermusik. Es ist Pop und erinnert eher an filmische Bilder als an theatrale Inszenierungen.

Auf „Wir können nix dafür“ geht es darum, wie sich Menschen zueinander verhalten, wie sie zu ihren Wünschen stehen und insbesondere zu den Dingen, die sie nicht bekommen. Zwölf Lieder, die Grauzonen hörbar machen, verpackt in makellosen, selbst in seinen vielen melancholischen Momenten federnden Songwriter-Pop. Die Frage der Schuld ist nicht nur in Songs wie „Nichts Getan“, „Winkel“, „Wir können nix dafür“, „Aussterben“ oder „Nachbarn“ allgegenwärtig, dabei jedoch niemals als Zuweisung oder Demutsgeste, sondern vielmehr als immer wieder aufgeworfene Frage: Wieso ist die kleine Nichte frei von Schuld, der erwachsene Gaffer auf dem Balkon hingegen nicht? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Es ist fast so, als müsse er sich am Ende mit dieser Schuldfrage nicht mehr aufhalten, weil sie Ausgangspunkt und Vorraussetzung ist.

Zwischen all den zuckenden Achseln und dem ratlosen Hin und Her zwischen „Wie es ist“ und einem „Wie schön es doch sein könnte“ ist es Moritz Krämers unverwechselbare Stimme, die alles zusammenhält. Warm und ganz unmittelbar am Ohr des Hörers schmeichelt, balsamiert, röhrt und kippt diese oder katscht auf Vokalen wie auf einem alten Kaugummi. Dazwischen jazzt und swingt es gar wunderbar, mal galoppiert ungestümer Country durch die Straßen der Kreisstadt, mal malt Moritz Krämer „POP“ in schnörkellosen, mannshohen Lettern an alte Berliner Hausfassaden, hinter denen sich Pärchen zum Abendessen einfinden.

Sie macht sich einen Toast, er wischt die Milch vom Tisch. Konkret und verdichtet auf ein Gefühl, das sich beim mehrmaligen Hören ausbreitet und der Verdacht kommt auf, dass es da doch nicht immer um fremde Figuren geht. Dass es am Ende alles nur Moritz Krämer selbst betrifft, dass er es ist, der die Katze seiner Exfreundin vom Balkon wirft, dass er peinlich ehrlich die Nähe zu seiner Mutter gesteht. Dass er eine Form dafür gefunden hat, damit es übertragbar wird, auf einen Hörer wie mich, der am Ende nun etwas ganz anderes als am Anfang dieses Textes schreibt. Der sich widerspricht, weil die Texte Raum für diesen Widerspruch lassen, für das sinnlose Wohlstandsgejammer auf der einen, für das Ernstnehmen der kleinen Gefühle auf der anderen Seite.
Mario Cetti

DORIT JAKOBS
Die Musikerin Dorit Jakobs ist gebürtige Bremerhavenerin, studiert aber z.Z. in Oldenburg. Seit ihrem 13. Lebensjahr komponiert und singt sie als Singer- Songwriterin ihre eigenen Folk-Pop Songs in englischer Sprache und kann auf diverse erfolgreiche Konzerte sowohl als Solomusikerin (Gesang und Gitarre) als auch mit Band zurückblicken. Im Februar 2010 stellten Dorit Jakobs & Band im Polyester Oldenburg ihre neue CD vor. Die EP namens „No Sound“ enthält erstmalig Bandversionen von Dorits Songs,
inklusive zwei neuer noch unveröffentlichter Stücke. Zu ihrer Band gehören Schlagzeuger und Perkussionist Hauke Krone, Bassist Dirk Brumund-Rüther und Cellist Andreas Feurich.

ESTUAR
Dass heutzutage die klassischen Regeln der Musikindustrie an Relevanz verlieren, setzt Energien frei, die je nach Perspektive Chancen und Risiken bergen. Genau die richtige Konstellation für eine unternehmenslustige Band wie ESTUAR. Wenn die Sache mit dem Masterplan ohnehin keine Zukunft hat, steht einfach das im Mittelpunkt, was beim Musikmachen sowieso zentral ist: Sinnestaumel und Lebensfreude.
Bevor all das im Sommer 2011 unterwegs auf Tour in kleineren Locations und bei größeren Festivals wieder expressiv im Hier und Jetzt aufgeht und eine klingende Form findet, schenkt uns ESTUAR
einen wohlgeratenen Appetizer: Anfang Juni erscheint die Single „Sixteen Times“.
„Sixteen Times“ ist einer der heimlichen Hits vom Debütalbum „Felicium“ (2009) und nach „Did I Fall“ die zweite Single von ESTUAR. Anlässlich der Veröffentlichung wurde „Sixteen Times“ vom
Hamburger Sound-Impressario Swen Meyer neu abgemischt. Auf der EP, die zeitgleich am 03.06.2011 erscheint, ist ergänzend zu bisher unveröffentlichtem Material auch eine Unplugged- Version des Titelstücks enthalten. Flankiert wird das Ganze von einer waschechten Premiere, nämlich dem ersten Bandvideo. Die
Aufnahmen für den Clip zu „Sixteen Times“ fanden im März dieses Jahres in der stilvollen Kulisse des Hamburger „Imperial Theaters“ statt. Neben ESTUAR waren zahlreiche Fans an der Visualisierung des Songs beteiligt, was den Dreh zu einem erlebnisreichen Spaß für alle machte …
 

MORITZ KRÄMER
Da steht ein knapp 30-jähriger junger Mann, der den Kopf ein wenig schief hält, der von den Tücken der

07
Sa
Ballroom Hamburg: Anniversary Party
Ballroom Allstars + 3 Wishes + Freibier + Tombola + DJ's
Einlass: 20.00 Uhr
13
Fr
Hiss
Einlass: 20.00 Uhr

Fu?nf Männer, durch Abenteuer und Gefahren gestählt, singen von Freud und Leid, von Liebe und Hass. Sie spielen Musik, die wild und doch vertraut klingt, da erklingen exotische Rhythmen von nah und fern. HISS‘ ku?hne Mischung aus Quetschen-Ska, Balkan-Blues und Texas-Tango erfrischt Körper und Geist, spendet Trost und wirkt direkt auf die menschlichen Problemzonen Bauch, Beine und Hirn.

Fu?nf Männer, durch Abenteuer und Gefahren gestählt, singen von Freud und Leid, von Liebe und Hass. Sie spielen Musik, die wild

14
Sa
She Wants Chaos
sup. The Satellite Year + Are Those Your Friends + Turbo + Morison
Einlass: 19.00 Uhr

„Wenn unsere Sinne fein genug wären, würden wir die unbewegt ruhenden Felsen als tanzendes Chaos erfahren.“
Puh, gleich zu Beginn Nietzsche zitieren, heftige Nummer. Aber hey, wo wir grade bei heftige Nummer sind: She Wants Chaos!

Jaja, denkt ihr euch. Noch so ein paar langhaarige Jungs mit Schlumpfmützen auf dem Kopf, die drei bis vier sinnlos aneinandergereihte Worte als wahnsinnig gute Idee für einen Bandnamen halten. Jaja, denkt ihr euch. Noch so eine Band, die einen Synthesizer auf dem Flohmarkt gefunden hat und seitdem denkt Trancemetalcore wäre die Neuerfindung des Rades.
Jaja, denken sich She Wants Chaos. Fernab von allen Vorurteilen und Gefahren, in die Klischeefalle zu treten, tüfteln die fünf Freunde aus Hamburg seit 2008 an einem eigenen Sound, der den Vergleich zu den Vorbildern nicht scheut und zeitgleich in seiner Form einzigartig ist. Rockmusik, wie sie heute klingen muss? Check! Filigrane Gitarrenparts, die in harte Breakdowns übergehen? Check! Den Mut, auch mal etwas anders zu machen und gepflegt auf die Regeln der Genre-Polizei zu scheißen? CHECK!

Schon die 2010er Debüt-EP der Band, „The 5th Season“, ist ein Ausflug in die Welt dessen, was im jungen Deutschland musikalisch eigentlich möglich ist. Sie präsentiert sich mit einem ungehörten Selbstbewusstsein, das qualitativ mit genreähnlichen Acts auf der ganzen Welt mithalten kann. Angestrengt und gewollt? Können andere besser.

Trotz ihres jungen Alters – Schlumpfmützenliebhaber und Drummer Josh ist gerade einmal 21 Jahre alt – haben die fünf Jungs aus Hamburg schon längst mehr keinen Bock mehr auf ein einsames Dasein im Proberaum und brillieren neben ihrem musikalischen Können mit einer einzigartigen Präsenz und Spielfreude auf Deutschlands Bühnen.

Dass She Wants Chaos hervorragend auf und vor der Bühne funktionieren, zeigt die stetig wachsende Fangemeinde, die sich die Band als Vorgruppe von u.a. Dúné, D.R.U.G.S., One Fine Day, Eternal Tango und den Pinboys deutschlandweit erspielt hat.

Dass die Besucher auch nach Ende der Show von den Jungs noch nicht genug bekommen können, beweisen unter anderem die Clicks ihres ersten Videos „Judge Me“ bei YouTube und die Verkäufe der gleichnamigen Single, die über 10.000mal bei Amazon heruntergeladen wurde und damit sogar kurzfristig auf Platz 3 der Amazon Downloadcharts landete.

Aber warum so lange in der Vergangenheit aufhalten? Wir schreiben das Jahr 2011 und mit einer ausdrucksstarken Live-Performance schafft es die Band unter die Preisträger des national renommierten John Lennon Talent Awards, ergattert einen Festivalgig nach dem anderen und konnten mit ihrer im August erschienen EP Virus überzeugen.
Chaos, jemand?

 

„Wenn unsere Sinne fein genug wären, würden wir die unbewegt ruhenden Felsen als tanzendes Chaos erfahren.“
Puh,

15
So
Maria Taylor
sup. Unbunny + Flare Acoustic Arts League
Einlass: 19.00 Uhr

MARIA TAYLOR
Auf Overlook, ihrem neuen vierten Soloalbum, klingt, schenkt man dem deutschen Rolling Stone Glauben, und das tun wir gerne, „so zielstrebig wie nie“. „Das vollständigste und souveränste Album ihrer Karriere“ soll sie geschrieben haben. Finden wir auch.
Maria Taylor machte schon im zarten Teenageralter auf sich aufmerksam, als Teil der Band LITTLE RED ROCKET. Zwei Alben nahm man gemeinsam auf, bevor sich Maria mit Ihrer Bandkollegin Orenda Fink ruhigeren Klängen zuwandte. AZURE RAY waren geboren. Zunächst auf Warm, einem kleinen Label aus Athens, Georgia, später dann auf Saddle Creek veröffentlichte das Duo drei Platten und eine EP, bevor man sich entschied getrennte Wege zu gehen. Bis letztes Jahr, als AZURE RAY ihr neues gemeinsames Album Drawing Down The
Moon bekannt gaben. Sie wirkte an Alben mit von MOBY und BRIGHT EYES, kollaborierte mit Michael Stipe (R.E.M.).
Overlook ist Maria Taylors erstes Album für Affairs of the Heart.
FLARE ACOUSTIC ARTS LEAGUE Hinter FLARE verbirgt sich ein gewisser LD Beghtol. Ein US-Amerikaner irischer Abstammung, aufgewachsen in Clarksville, Tennessee und seit 1995 wohnhaft in New York. Musiker, Designer, Autor, Lebkuchenbäcker mit einem unglaublichen Wissensschatz, wundervollem Humor und einer schier unerschöpflichen Schaffenskraft. Am 25. November veröffentlicht er sein bereits zweites Album bei Affairs of the Heart, Big Top/Encore. Angelegt
als eine Doppel EP ist Big Top/Encore das wohl eingängigste Album seiner Karriere mit schillernden Popmomenten, jedoch exzentrisch wie eh und je. Neben seiner Tätigkeit als FLARE veröffentlichte er Alben mit LD AND THE NEW CRITICISM, MOTH
WRANGLERS, THE THREE TERRORS und den meisten wohl am ehesten bekannt MAGNETIC FIELDS.
So steuerte er zu 69 Love Songs nicht nur seinen Gesang bei, sondern entwarf auch das Cover und zeichnet für
die Sekundärliteratur 69 Love Songs, A Field Guide verantwortlich.

UNBUNNY
Ein armer Tropf dieser Jarid del Deo möchte man fast meinen. Kein Glück mit den Frauen und überhaupt. Doch versteht er das alltägliche Leid wie kein zweiter in Worte zu packen. Dabei ist er ein geselliger Typ, zu Scherzen aufgelegt, fast schon unbeschwert, ein Lausbub. Genau dieser scheinbare Widerspruch macht seine Liveshows zu einem unvergleichlichen Erlebnis.
Und natürlich sind da die Songs.
Diese Songs!
Die Alben Moon Food (2010) und Snow Tires (2008) sind beide bei Affairs of the Heart

MARIA TAYLOR
Auf Overlook, ihrem neuen vierten Soloalbum, klingt, schenkt man dem deutschen Rolling Stone Glauben, und das tun wir gerne,

17
Di
NDR Comedy Contest
Einlass: 20.00 Uhr

Der gemeinsame Comedy-Wettbewerb von NDR Fernsehen und N-JOY startet ins neue Jahr gleich mit zwei Shows an zwei Tagen!
Am 17.01. präsentiert Moderatorin Domenica Berger den ersten Comedy Contest in 2012 gemeinsam mit Ingolf Lück. Nur einen Tag später am 18.01. folgt schon die zweite Show im Knust, die Domenica Berger zusammen mit Bernhard Hoecker moderiert.

Wie immer treten hochkarätige Comedy-Acts gegeneinander an. In der ersten Show sind dieses Mal dabei: Das verrückte Polizistenduo Stulle und Bulle, der Musik-Kabarettist Marco Tschirpke, der Stand-Up-Künstler Horst Fryguth und die scharfzüngige Kabarettistin Barbara Ruscher. Herausgefordert werden sie vom Gewinner der Internetabstimmung auf N-Joy.de.

Am 18.01.2011 treten dann unter anderem Kabarettist Michael Krebs, der schweizerische Comedian Alain Frei und die Stand-Up-Künstlerin Gesa Dreckmann gegeneinander an. Selbstverständlich werden auch sie von einem weiteren Gewinner der Internetabstimmung auf N-Joy.de herausgefordert.

Wer hat die meisten Lacher auf seiner Seite und kann das Publikum im Knust von sich überzeugen? Denn beim NDR Comedy Contest entscheidet allein das Publikum, wer am Ende gewinnt und den Siegergürtel mit nach Hause nehmen kann.

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen (€ 8) und an der Abendkasse (€10).
 

Der gemeinsame Comedy-Wettbewerb von NDR Fernsehen und N-JOY startet ins neue Jahr gleich mit zwei Shows an zwei Tagen!
Am 17.01.

18
Mi
NDR Comedy Contest
Einlass: 20.00 Uhr

Der gemeinsame Comedy-Wettbewerb von NDR Fernsehen und N-JOY startet ins neue Jahr gleich mit zwei Shows an zwei Tagen!
Am 17.01. präsentiert Moderatorin Domenica Berger den ersten Comedy Contest in 2012 gemeinsam mit Ingolf Lück. Nur einen Tag später am 18.01. folgt schon die zweite Show im Knust, die Domenica Berger zusammen mit Bernhard Hoecker moderiert.

Wie immer treten hochkarätige Comedy-Acts gegeneinander an. In der ersten Show sind dieses Mal dabei: Das verrückte Polizistenduo Stulle und Bulle, der Musik-Kabarettist Marco Tschirpke, der Stand-Up-Künstler Horst Fryguth und die scharfzüngige Kabarettistin Barbara Ruscher. Herausgefordert werden sie vom Gewinner der Internetabstimmung auf N-Joy.de.

Am 18.01.2011 treten dann unter anderem Kabarettist Michael Krebs, der schweizerische Comedian Alain Frei und die Stand-Up-Künstlerin Gesa Dreckmann gegeneinander an. Selbstverständlich werden auch sie von einem weiteren Gewinner der Internetabstimmung auf N-Joy.de herausgefordert.

Wer hat die meisten Lacher auf seiner Seite und kann das Publikum im Knust von sich überzeugen? Denn beim NDR Comedy Contest entscheidet allein das Publikum, wer am Ende gewinnt und den Siegergürtel mit nach Hause nehmen kann.

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen (€ 8) und an der Abendkasse (€10).
 

Der gemeinsame Comedy-Wettbewerb von NDR Fernsehen und N-JOY startet ins neue Jahr gleich mit zwei Shows an zwei Tagen!
Am 17.01.

21
Sa
Demented Are Go + Frantic Flintstones
sup. Chevy Devils
Einlass: 20.00 Uhr
Demented Are Go + Frantic Flintstones
22
So
Zwanie Jonson & The Class
sup. Pascal Finkenauer
Einlass: 20.00 Uhr

Here comes the sun Interessieren Sie sich eigentlich für Schlagzeuger? Na ja, also für den Schlagzeuger von Welthits zum Beispiel? Also solche Leute, die den Rhythmus dafür hergeben? Im Studio oder auch auf der Live-Bühne? Weniger? Das dachte ich mir schon. Dabei können Sie wirklich jeden Musiker und Produzenten auf Erden und vermutlich auch auf anderen Planeten fragen: Der Schlagzeuger liefert in der Pop- und Rockmusik das Fundament für alles. Er liefert den Puls für den Song. Dabei geht es noch nicht einmal um Perfektion, sondern tatsächlich um den Groove. Klar, am besten ist zweifelsohne der Schlagzeuger, der beides hat: Charakter und Können. Zwanie Jonson ist so ein Typ. In den Neunziger Jahren hielt er noch die Livekonzerte der Hip-Pop-Formation DIE FANTASTISCHEN VIER zusammen. Seit vielen Jahren kennt man ihn als Schlagzeuger der norddeutschen Pop-Hopper FETTES BROT. Aber was heißt schon kennen, da spielt eben jemand Schlagzeug. Und es sitzt seit Jahren eben derselbe Typ hinter den Beckenständern und Trommeln versteckt. Schon immer aber schrieb Zwanie Jonson eigene Songs, oder spielte auch schon mal das ein andere Instrumente im Studio ein. Wozu als Profischlagzeuger und Multiinstrumentalist noch so Zeit bleibt. Denn wissen Sie, nur weil jemand in einer Band Schlagzeug spielt, heißt das ja noch lange nicht, dass er für andere musikalische Aufgaben zu doof wäre. Fragen Sie sich doch noch mal, warum Sie den Beruf ausüben, den Sie gerade ausüben. Sie hätten ja auch Bundeskanzlerin werden können. Nicht ausgeschlossen also, das Typen wie Mozart oder Beethoven heute auch ihr Geld als Drummer in irgendeiner Band verdienen würden. Welcher Teenager würde schon eine ganze Symphonie kaufen? Nun denn, ein gewisser DJ Koze war jedenfalls im Jahr 2007 so begeistert von Jonsons Solomaterial, dass er eigenes für ihn das Label Hoobert gründete und das erstes Solo-Album herausbrachte. Ja, doch: Googlen Sie das ruhig mal nach! Obwohl, so ganz stimmt das auch wieder nicht: Zwanie hatte schon in den 90er Jahren auf dem legendären Hamburger Yo-Mama-Label unter dem Pseudonym Butter ein Album herausgebracht, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein: Das hat damals aber bedauerlicher Weise kaum jemanden interessiert. DJ Koze lebt mittlerweile irgendwo in Spanien und betreibt von seiner hübschen Veranda aus das Technolabel Pampa: „DJ, bleib bei Deinen Scheiben“. Und so kam ich dann schließlich ins Spiel. Wir, also Zwanie und ich, haben uns ebenfalls im Jahre 2007 auf einem Konzert „der Brote“ kennen gelernt. Ich wurde damals mit meiner Band DIE TÜREN eingeladen, als Vorgruppe zu spielen. Ein paar Tage lang war man gemeinsam unterwegs und genoss untereinander höchsten musikalischen Respekt. Ein paar sehr angenehme Tage zwischen Flensburg und Trier.

Vier Jahre später landet dann eines schönen Tages eine CD in meinem Briefkasten. „Hallo Maurice, 20 hier... Hier ein paar neue Songs, vielleicht gefallen Sie Dir ja...“  Und ich kann mich noch sehr genau an diesen Morgen im Büro erinnern. Aus meinen lausigen Computerboxen erklang das Tollste, was ich seit Ewigkeiten gehört hatte. Eine so unfassbar beseelte wie entspannte Musik, wie ich sie seit meinem JJ-Cale-Erinnerungswinter 2008 nicht mehr erleben durfte.   Ich glaube, ich kenne tatsächlich gerade wirklich niemand anderen, der gerade in der Lage ist, solche tolle, einfache wie hoch-komplexe Songs zu komponieren, sie nahezu im Alleingang einzuspielen und zu produzieren! Die Idee von Pop, oder Soul oder Folk, die in dieser Musik steckt, erfüllt mich in jeder Sekunde mit einer unendlichen Wonne.   Wenn ich „I´m a sunshine“ von Zwanie höre, dann weiß ich endlich wieder, was es heißt ein Musiker zu sein.  In dieser Musik gibt es keine modischen Sounds. Hier geht es nicht um Style. Hier gibt es einfach keinen neuen Trend herauszuhören... Das ist Musik! Und sie garantiert ist nicht retro oder post-irgendwas!   Wir fragen uns ja immer: Wann sie wohl erfunden wird, die Zeitmaschine? Aber seit diesem Album weiß ich es wieder ganz sicher: Es gibt sie bereits!  Eine Zeitmaschine nämlich ist nichts weiter als ein Tonstudio, in die sich ein vom Herzen geleiteter Musiker begibt ohne dabei irgendeinen kommerziellen oder modischen Hinter-Gedanken zu hegen. Wenn es ihm dann tatsächlich gelingt, sich frei von den all den irdischen Dingen zu machen, ohne dabei das Gefühl zu haben, sich beobachtet zu fühlen, wird er in diesem Raum unendliche musikalische Reisen unternehmen, die sich frei von den Gesetzten der Gravitation, ja von Raum und Zeit machen.  Und wenn man ganz viel Glück hat, dann gelingt es jenem Musiker, die Reiseroute aufzuzeichnen. Das ist Zwanie Jonson auf diesem Album zweifelsohne gelungen.  Ich habe zwar keine Ahnung wie, und es möge für immer sein sahniges Geheimnis bleiben, aber für mich ist „I ´m a sunshine“ pure Alchemie! Das sind goldene Songs! Hergestellt aus dem gleichen Trödel wie all der andere Schrott! Aber sie leuchten und leuchten! Und sie berühren mich gerade mehr als etwa (Achtung, Zeitgeist!) Mahlers Symphonien oder James Blakes Joni Mitchell Coverversionen. Und diese beiden Namen sind ja schon Vergleiche mit anderen Musikerkollegen, die des Zeitreisens durchaus auch mächtig sind oder waren. Gut, der eine kannte noch kein Tonstudio...  Nun, welches Echo wir nun auch immer auf dieses wundervolle Album bekommen mögen: Ich weiß, das jede Briefmarke mit Liebe auf den Umschlag geklebt sein wird. Und jedes Briefumschlagsrascheln im Büro ist die Begleiterscheinung eines großen metaphysischen Moments: Zwanie Jonson hat tatsächlich die Sonne eingefangen.   Und sie klingt fantastisch!     Ihr: Maurice „Fisch oder Wassermann“ Summen.   Nach Diktat entrückt.

Here comes the sun Interessieren Sie sich eigentlich für Schlagzeuger? Na ja, also für den Schlagzeuger von Welthits zum

23
Mo
Baskery
sup. Les Jupes
Einlass: 20.00 Uhr

Eine frische Brise aus dem Norden sind Baskery aus Stockholm. Ein Trio mit gleich drei Frauen, den Schwestern Sunniva, Greta und Stella Bondesson. Und die sehen nicht nur attraktiv und typisch schwedisch-blond aus und sind als aufregender Live Act längst auch bei uns ein fester Begriff, sondern legen ein regelrechtes musikalisches Powerpaket vor, das stilistisch weit über den Atlantik nach Americana-Land schaut, aber auch noch so viel mehr zu bieten hat! Ob im englischen Glastonbury, im dänischen Toender, beim Waterfront Bluesfest in Oregon oder Down Under beim Woodfork Folk Festival, beim California Worldfest in Chico oder dem SXSW in Austin, Texas ... Baskery begeistern allerorten mit ihrer fulminanten, energiegeladenen Bühnenshow, einem mitreißenden Programm und ihrer wirklich außerordentlichen musikalischen Kompetenz, die sich in mehrstimmigen Gesangssätzen genauso wie in der Beherrschung verschiedenster Instrumente widerspiegelt. Sunniva steht auf der Bühne meist rechts, sie ist zwar die jüngste im Trio, gibt aber in Sachen Lead Vocals und Songwriting den Ton an. Sie strummt die akustische Rhythmusgitarre, spielt dazu aber auch viel Electric Guitar und etwas Cello. Stella traktiert den riesigen Akustikbass im körperlichen Stil vieler Vorbilder aus Rock'n’Roll und Rockabilly. In der Mitte sitzt Greta hinter einer Bass Drum, die sie meist barfüßig betrommelt. Ihr Hauptinstrument ist allerdings das Banjo, das sie oft mit Slide spielt und elektrisch verzerrt. Wie Stella singt sie grandiose Harmony Vocals. Bereits seit Ende der 90er sind die drei Schwestern musikalisch on the road. Früher - mit ihrem Vater an den Drums – nannten sie sich The Slaptones, veröffentlichten zwei Alben und tourten mit dem berühmten Ex-Stray Cats Brian Setzer und seinem Orchestra im Vorprogramm. Ab 2006 schwammen sie sich frei, legten sich den Namen Baskery zu und begannen ihr Augenmerk mehr auf selbstkomponierte Songs und vor allem auf eine eigenständige Bandidentität zu lenken. So entstand der wahrlich originäre und mittlerweile berühmte Baskery-Sound zwischen den Polen von temperamentvollem, geradlinig vorwärts gerichtetem Alternative Country/Garage/Swamp Punk bis zu subtil-schöner Americana Music mit ausgeprägtem Singer/SongwriterCharakter.
 

Eine frische Brise aus dem Norden sind Baskery aus Stockholm. Ein Trio mit gleich drei Frauen, den Schwestern Sunniva, Greta und Stella

25
Mi
Alesana + We Came As Romans Iwrestledabearonce + Glamour Of The Kill
sup. Iwrestledabearonce + Glamour Of The Kill
Einlass: 19.00 Uhr

Ladies and gentlemen please take your seats, the story is about to begin." This phrase, uttered by an unknown announcer to a murmuring crowd, is what kicks off Alesana's fourth full-length A Place Where The Sun Is Silent and hopefully it's enough notice to
inform the listener that they're in for an hour of the most inventive music they've ever heard. Since forming in Raleigh, North Carolina, in 2004 Alesana have been creating some of the most cerebral and theatrical music the underground has to offer—and the band's Epitaph debut sees them transcending scenes and genres to craft something truly unique and original.
"I'm always working on stories so it's hard for me to pinpoint when we started writing this record," Alesana vocalist/guitarist/pianist Shawn Milke responds when asked when the band—which also includes drummer Jeremy Bryan, bassist Shane Crump, vocalist Dennis Lee and guitarists Patrick Thompson and Alex Torres—began concentrating their efforts on A Place Where The Sun Is Silent. "Being as conceptual as we are I'm always seeing the big picture months or even a year before the album comes out; it's something that's an ongoing process for me; in fact I've already started writing for the next record and this one isn't even out yet."
Produced by Kris Crummett (who also produced Alesana's 2010's breakthrough release The Emptiness), A Place Where The Sun Is Silent displays how much the band has grown both sonically and as individuals over the past year of tireless touring, and also sees Alesana pushing the boundaries of their sound in every conceivable way. "We get pigeonholed a lot because someone hears a group with screaming and they dismiss it immediately," Miike admits, "but if you give yourself ten minutes to digest what we do as a band you'll realize there's definitely a lot more going on with our music than you might
initially notice."
 

Ladies and gentlemen please take your seats, the story is about to begin." This phrase, uttered by an unknown announcer to a murmuring

26
Do
Die Tüdelband CD Release Gäste: Schriftstehler + Die Pressgeng
Einlass: 20.00 Uhr

Unsere Bandinfo auf Hoch- und Plattdeutsch:
Die Tüdelband ist viel unterwegs, rockt überall die Bühne und begeistert dabei Jung und Alt. Ob auf Stadtfesten, im Dorfkrug oder auf der großen Bühne - das charismatische Quartett punktet überall mit großer Spielfreude, norddeutschem Charme und eingängigen Melodien.
Plattdeutsche Texte - unverstaubt und direkt aus dem Leben. Das ist so "frisch, platt und nordisch" wie eine Mischung aus Heidi Kabel und Jamiroquai: eben tanzbarer Platt-Pop aus Hamburg.

De Tüdelband is veel ünnerwegens un rockt överall de Bühn. Junge Lüüd un ok öllere Lüüd sünd Füer un Flamm. Ganz egal, wat se op Stadtfesten, in'n Dörpskroog oder op de grote Bühn speelt - disse veer Muskanten hebbt Charisma un punktet allerwegens mit grote Speelfreud, norddüütschen Charme un ingängigen Melodien.
Plattdüütsche Texten - direktemang ut't Leven. Dat is so "frisch, platt un noordisch" as een Mischung ut Heidi Kabel un Jamiroquai. Dat is danzborer Platt-Pop ut Hamborg.
 

Unsere Bandinfo auf Hoch- und Plattdeutsch:
Die Tüdelband ist viel unterwegs, rockt überall die Bühne und begeistert dabei

27
Fr
Helldriver + Jancee Pornick Casino + Wild Boogie Combo + Boygroupkillers
Einlass: 20.00 Uhr

»Superhonk Entertainment« präsentiert:

Die HELLDRIVER-CLUB-Auftakt-Party im Knust (HH-St. Pauli) am Fr., 27.01.2012

Wieder ist ein Jahr vergangen und die polnische Autostuntband HELLDRIVER aus Hamburg zieht Bilanz: Im Frühjahr 2011 nahm das dufte Quartett sein neues Album auf, im Sommer erschien die CD "Zügellos und ohne Verstand“. Im Oktober wurde der berühmt-berüchtigte HELLDRIVER CLUB wiederbelebt und im November erblickte das offizielle Video zum Sommer- und Winterhit "Bier“ das Licht der Welt. Dazwischen, davor und danach wurde bundesweit der ein oder andere Auftritt gespielt – allein oder gemeinsam mit verschiedenen Bands."

Und weil die sexy HELLboys bekanntlich gern zusammen mit Kollegen aus der Branche auftreten, gibt's zum Club-Auftakt 2012 im Hamburger KNUST eine voll knorke Superparty mit Livemusik, Sachen und Gedöns! Neben HELLDRIVER, die diesmal als zweiter von vier Headlinern das Warm-Up für die Doppel-Headliner bestreiten, sind bei diesem Konzert der Extraklasse folgende Künstler dabei:"

WILD BOOGIE COMBO
Destroy Rockabilly aus Frankreich (Bethune): Eine Gitarre und ein Schlagzeug, die Vorliebe für schrägen Boogie, harten Rock'n'Roll, Fifties-Trash – und schöne Seidenhemden! Sänger und Gitarrist Herve Loison ist seit den Achtzigern einer der wichtigsten Protagonisten der französischen Rock'n'Roll- Szene. An der Seite seines Drummers Thierry zeigt sich der Tausendsassa des Rock'n'Roll von seiner schrägsten Seite: hart, trashig, direkt und extrem unterhaltsam."

HELLDRIVER
Die einzige Autostuntband mit polnischem Image und Hamburg-Visum spielt deutschsprachigen Rock'n'Roll mit countryesken Punkrockabilly-Einschlag und Souldingsda. Manchmal jedenfalls! Nicht nur als Hausband von youporn.com <http://youporn.com> feierten sie Erfolge, sondern auch auf allen möglichen Bühnen von hier bis da. Mit ca. 15 bis 25 Auftritten im Jahr sollte man eigentlich erwarten, dass Sänger Swingo sich die Texte merken kann. Klappt auch… oft…"

THE JANCEE PORNICK CASINO
Zwei Russen und ein Ami mit Wohnsitz in Köln. Mit unzähligen Auftritten zwischen New York und Moskau hat sich das Trio den Namen als eine der skurrilsten und explosivsten Rock'n'Rollbands unserer Zeit erspielt. Das PORNICK CASINO mixt einen unwiderstehlichen (Molotow-)Cocktail aus Surfmusik, Rockabilly und 60's Garage Punk, der stets mit einer guten Portion wodkagetränkter russischer Seele sowie Adrenalin und Selbstironie angereichert wird. Na sdorowje, Genossen!

BOYGROUPKILLERS
Ihr bewundert Quentin Tarantino" Ihr steht auf die coole Musik aus seinen Filmen wie "From Dusk Till Dawn“, "Pulp Fiction“ oder "Kill Bill“" Dann dürft ihr die BOYGROUPKILLERS, unterstützt von den kurvigen KILLERGIRLS aus St. Pauli, auf keinen Fall verpassen! Die Band um Frontmann Van Wolfen alias Micky Wolf bietet die heißeste Tarantino-Surf-Tribute-Show nördlich und südlich des Äquators – ein Fest für Ohren, Augen und… naja, ihr wisst schon ;-)
Das alles und noch viel mehr seht und hört ihr am Freitag, den 27. Januar 2012. Also, wer da nicht kommt, ist selber schuld!

 

»Superhonk Entertainment« präsentiert:

Die HELLDRIVER-CLUB-Auftakt-Party im Knust (HH-St. Pauli) am Fr., 27.01.2012

Wieder

28
Sa
Nils Koppruch & Der Wald
Gast: Franz Dobler
Einlass: 20.00 Uhr

Caruso & andere Möglichkeiten
Nach zehn Jahren FINK startete Koppruch seine Sololaufbahn 2007 mit einem, im besten Sinne, schörkellosen und urbanen Folkalbum. 'Den Teufel tun' (V2 Records) mit seinen aufs Wesentliche reduzierten Songs diente Koppruch bei der Arbeit am Nachfolgealbum 'Caruso' als idealer Ausgangspunkt, sich an einer deutlich aufwendig produzierten Platte zu versuchen.
Nils Koppruchs' zweites Solo-Album erscheint 2010 auf Grand Hotel van Cleef.

Im eigens eingerichteten Studio in einem Hinterhofkeller in St. Pauli experimentierte, schrieb und produzierte er über ein Jahr lang alleine, bis er schließlich befreundete Musiker zu den Aufnahmesessions einlud.
Von Anfang an war klar, dass der Gesamtsound, die Atmosphäre und der Rhythmus diesmal eine zentralere Rolle spielen sollen.
Neben den Aufnahmen im Keller nahm man Schlagzeug und weitere Instrumente mit Tobias Levin im 'Electric Avenue' Studio auf.

Bei der Auswahl der Musiker für die Songs der Platte konnten fast alle Wunschkandidaten überzeugt werden, ihren Teil beizusteuern:
Neben Koppruchs Stammband, bestehend aus Christoph Kähler (Drums) und Lars Paetzelt (Bass), arbeitete er auch seit langer Zeit wieder mit dem ehemaligen FINK-Gitarristen Oliver Stangl und dem Klavier- und Orgelspieler Reverend Ch. D. zusammen. Den Kontrabass spielten Felix Weigt und Günter Martens. Jazz-Schlagzeuger Robert Michler ist ebenfalls auf einigen Aufnahmen zu hören.
Stefan Dettl von der 'La Brass Banda' und der NDR Symphoniker Peter Dressl spielten die Bläserparts ein.

Auch Gisbert zu Knyphausen, mit dem Koprruch bereits öfters in den letzten Jahren gemeinsame Sache machte, verlieh dem Song 'Die Aussicht' seine Stimme.
Nur Helge Schneider, dessen Klavierspiel sich Koppruch für den Titeltrack 'Caruso' wünschte, lehnte dankend ab: "Das ist mir zu traurig."

Neben der Arbeit am eigenen Album produzierte Nils Koppruch auch die Musik zum Dokumentarfilm 'Wasser und Seife', der mehrfach ausgezeichnet wurde, sowie dem jetzt schon legendärem No-Budget-Hamburg-Musikflim 'Mad Boy' von Henna Peschel.
Unter seinem Künstlernamen SAM. ist Koppruch außerdem als bildender Künstler tätig. Seine Werke stellt er regelmäßig aus. 2009 entwarf und gestalte er beispielsweise den ersten Hamburger Musik-Preis 'HANS'.
 

Caruso & andere Möglichkeiten
Nach zehn Jahren FINK startete Koppruch seine Sololaufbahn 2007 mit einem, im besten Sinne,

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So
Gisbert zu Knyphausen
sup. daantje & the golden handwerk
Einlass: 20.00 Uhr

Es gibt Tage, da fragt man sich: Warum? Warum Popmusik, warum so viele Löcher im Asphalt und wieso ist das Leben so ungerecht? Gisbert zu Knyphausen hat auf diese Fragen ebenso wenig eine Antwort wie wir. Aber wenn er in seinen Liedern über die Rumpelpisten unserer Existenz nachdenkt, verwandeln sich Melan-cholie und Ratlosigkeit in einen lakonischen Neuanfang: "Die Welt ist grässlich und wunderschön" heißt es in einem Song des neuen Albums "Hurra Hurra! So nicht" (24.04.2010). Fast ein Motto. Denn wie oft passiert es, dass wir loslaufen möchten, aber nicht wissen in welche Richtung. Dass wir uns über etwas freuen, ob-wohl es vielleicht auch Nachteile bringt.

"Hurra, Hurra! So nicht" klingt deutlich melancholischer, ernster und tiefer als das Debüt. "Dass man mich heute noch mit Reinhard Mey vergleicht kann ich mir eigentlich kaum vorstellen", sagt Gisbert. Und wir se-hen das genauso. Gisbert zu Knyphausen ist heute eine atemberaubende Band und ein junger Songschreiber der immer wieder neue treffende Bilder für seinen und unseren Alltag findet. Davon wird vielleicht nichts besser. Aber es tut einfach verdammt gut.

Ach ja, was hat es eigentlich mit dem Albumtitel auf sich und dem gleichnamigen Song? "Damit wollte ich das Gefühl von Eifersucht auf den Punkt bringen. Wo man einerseits total wütend ist und andererseits bet-telt: Bitte bleib hier!" Trauer und Glück sind nur zwei Seiten der selben Geschichte. Wir nennen sie unser Leben und nur wenige können darüber so gut singen wie Gisbert zu Knyphausen.
 

Es gibt Tage, da fragt man sich: Warum? Warum Popmusik, warum so viele Löcher im Asphalt und wieso ist das Leben so ungerecht? Gisbert

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Mo
Gisbert zu Knyphausen
sup. daantje & the golden handwerk
Einlass: 20.00 Uhr

Es gibt Tage, da fragt man sich: Warum? Warum Popmusik, warum so viele Löcher im Asphalt und wieso ist das Leben so ungerecht? Gisbert zu Knyphausen hat auf diese Fragen ebenso wenig eine Antwort wie wir. Aber wenn er in seinen Liedern über die Rumpelpisten unserer Existenz nachdenkt, verwandeln sich Melan-cholie und Ratlosigkeit in einen lakonischen Neuanfang: "Die Welt ist grässlich und wunderschön" heißt es in einem Song des neuen Albums "Hurra Hurra! So nicht" (24.04.2010). Fast ein Motto. Denn wie oft passiert es, dass wir loslaufen möchten, aber nicht wissen in welche Richtung. Dass wir uns über etwas freuen, ob-wohl es vielleicht auch Nachteile bringt.

"Hurra, Hurra! So nicht" klingt deutlich melancholischer, ernster und tiefer als das Debüt. "Dass man mich heute noch mit Reinhard Mey vergleicht kann ich mir eigentlich kaum vorstellen", sagt Gisbert. Und wir se-hen das genauso. Gisbert zu Knyphausen ist heute eine atemberaubende Band und ein junger Songschreiber der immer wieder neue treffende Bilder für seinen und unseren Alltag findet. Davon wird vielleicht nichts besser. Aber es tut einfach verdammt gut.

Ach ja, was hat es eigentlich mit dem Albumtitel auf sich und dem gleichnamigen Song? "Damit wollte ich das Gefühl von Eifersucht auf den Punkt bringen. Wo man einerseits total wütend ist und andererseits bet-telt: Bitte bleib hier!" Trauer und Glück sind nur zwei Seiten der selben Geschichte. Wir nennen sie unser Leben und nur wenige können darüber so gut singen wie Gisbert zu Knyphausen.
 

Es gibt Tage, da fragt man sich: Warum? Warum Popmusik, warum so viele Löcher im Asphalt und wieso ist das Leben so ungerecht? Gisbert